Fairer Handel in Zeiten von "Fast Fashion"

Schülerinnen und Schüler aus den Wahlfächern Umwelt AG und Schulgarten der Realschule Zwiesel informierten sich über fairen Handel

Immer wieder sieht man in verschiedensten Läden Siegel, die einen fairen Umgang mit Produzenten versprechen. Frau Inge Schmidt, eine ehemalige Biologie- und Chemielehrerin, die sich ehrenamtlich  im FAIR Weltladen Zwiesel engagiert, hatte sich dazu bereit erklärt, die Realschule Zwiesel zu besuchen und einen Vortrag zu diesem Thema zu halten. Sehr schnell und mit Hilfe von Süßigkeiten konnten die Teilnehmer am eigenen Leib erfahren, dass Bevölkerung und Wohlstand auf den Kontinenten sehr ungleich verteilt sind und deshalb ein gerechter Umgang miteinander unerlässlich wäre. Gespannt folgten die Realschüler den anschaulichen Ausführungen der Referentin, die es verstand, ihr Publikum stets aktiv einzubinden. Zudem gab es viele selbst gemachte Fotos aus Lateinamerika zu sehen und unterschiedliche Anekdoten rundeten das Thema ab. Gerade das Schicksal von Kindern, die gezwungen sind, einer Arbeit nachzugehen und deshalb keine Schule besuchen können, regte dazu an, eigene Konsumgewohnheiten zu hinterfragen. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden zudem einige Ziele des fairen Handels erläutert, so z. B. die Zahlung von Mindestpreisen für Kleinbauern oder die Wahrung des Umweltgedankens. Auch das gängige Vorurteil, dass Fairtrade stets recht teuer sei, konnte an einem Beispiel widerlegt werden.

  • Weltladen

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