Einblick in die vielfältigen Ereignisse des Schullebens

Dazu gehören Informationen zu den Gremien der Schule und andere wissenswerte Details.      


Geschichte


Dreiklassige Mittelschule für Mädchen

Bereits seit dem Jahre 1920 gab es in Zwiesel im alten Schulhaus oberhalb der Stadtpfarrkirche eine dreiklassige Mittelschule für Mädchen, die dem Orden der Englischen Fräulein unterstand und eine wechselvolle Geschichte durchlief. Im Jahre 1971 jedoch drohte die Auflösung der Schule nach dem Rücktritt der 75-jährigen Schulleiterin: Aus Mangel an Nachwuchs gab es keine Nachfolgerin; der Orden konnte die Versorgung der Schule mit Lehrkräften nicht mehr sicherstellen.

Städtische Realschule für Knaben und Mädchen

Unter Bürgermeister Dr. Gottlieb Bernreiter übernahm daraufhin die Stadt Zwiesel die Trägerschaft der Schule und sicherte deren Weiterbestehen. Somit war das Jahr 1971 das Geburtsjahr der Städtischen Realschule für Knaben und Mädchen - das Geburtsjahr unserer heutigen Schule. Realschuldirektor Josef Hain übernahm die Leitung der Schule. Im September 1971 bezog man einen Anbau des Gymnasiums, und erstmals besuchten 34 Knaben die Realschule Zwiesel. Vier hauptamtliche Lehrkräfte unterrichteten in zwei Wahlpflichtfächergruppen (technisch und wirtschaftskundlich). 
Es folgten vier Jahre eines sprunghaften Anstiegs der Schülerzahlen von 145 auf 531, der zu personellen Problemen, vor allem aber auch zu einer bedrückenden Raumnot führte: Fachräume wurden zu Klassenzimmern, und mehrere Klassen mussten sogar in das benachbarte Berufsschulgebäude ausgelagert werden. Ein Neubau eines Realschulgebäudes war unumgänglich. 
Bürgermeister Georg Haberland verfolgte mit großem Nachdruck die Planung und Realisierung eines Schulneubaus, und nach nur 15 Monaten Bauzeit konnten am 11.09.1975 531 Schüler in das neue, moderne Schulgebäude an der Hochstraße einziehen. Im Juni 1976 begann man mit dem Turnhallenbau, und am 06.10.1977 wurde die Realschule Zwiesel mit Sporthalle und Sportaußenflächen feierlich eingeweiht.

Staatliche Realschule Zwiesel

In den vier Jahren zwischen 1971 und 1975 erfolgte auf Antrag der Stad Zwiesel auch die Überleitung in die Staatliche Realschule Zwiesel. Der Prozess war am 01.08.1975 mit der vollen Verstaatlichung abgeschlossen; der Landkreis Regen übernahm die Trägerschaft des Sachaufwandes. Die Jahre räumlicher Engpässe waren vorbei. 
Es begann eine Erfolgsgeschichte mit bis zu 17 Klassen bei stets außergewöhnlich guter, moderner Ausstattung. Geburtenknick, räumliche Nähe zur Nachbarrealschule und fehlendes Hinterland jedoch führten letztendlich zu einem Rückgang auf 12 Klassen. Im Schuljahr 2001/02, nach der Einführung der sechsstufigen Realschule, als "die Kleinen" (5. und 6. Klassen) Einzug in das Schulgebäude hielten, gab es noch einmal einen Anstieg auf 16 Klassen. Heute sind es 15 mit derzeit 377 Schülern. 
Drei Rektoren haben die Schule bis heute geleitet: Josef Hain (1971-1992), Josef Weichmann (1993-2001) und Wolfgang Beil (2001-2011). Insgesamt 4400 Kinder haben sie in den vier Jahrzehnten durchlaufen, mehr als hundert Lehrer an ihr unterrichtet. 
"Immer hat man die Zeichen der Zeit erkannt und sich den Anforderungen gestellt", betonte Direktor Beil. So wurde Ende der Neunzigerjahre der "Zwieseler Weg" ins Leben gerufen, ein Projekt gegen Sucht und Gewalt. Mit ihm reagierte man auf die wachsenden Probleme der Kinder im außerschulischen Bereich und erhielt dafür sogar eine Auszeichnung des Kultusministeriums. Seit dem Schuljahr 2003/04 wird eine dritte Wahlpflichtfächergruppe (sprachlich) angeboten, und seit September 2005 bietet die Schule als Mitglied des Projekts PZW (Partnerzentrum Wintersport) Leistungssportlern im Bereich Ski alpin, Langlauf und Biathlon hervorragende Lernbedingungen. Im Schuljahr 2009/10, nachdem die Notwendigkeit einer Nachmittagsbetreuung immer offensichtlicher wurde, richtete man eine Offene Ganztagsschule ein. Heute sind wir stolz darauf, wenn der Bayerwald-Bote titelt: "An dieser Schule wird Großartiges geleistet".

Gremien


Tutoren

„Tutoren“ (von lat.: tutor ‚Vormund‘, ‚Beschützer‘) aus höheren Klassenstufen werden dazu eingesetzt, um vor allem den jüngsten Schülern den Einstieg in die neue Schulart zu erleichtern und eine Klassengemeinschaft aufzubauen.
Darüber hinaus wirken sie bei klassengemeinschaftlichen Ausflügen (zum Beispiel Schullandheim-Aufenthalten) mit und sind für die jungen Schüler in vielerlei Beziehung Ansprechpartner und Vertrauenspersonen. Zunehmend werden Tutoren unterrichtsergänzend in fachbezogenen Kursen (Trainingskurse, Kleingruppen) oder im offenen (Ganztags-)Angebot eingesetzt (Tutorenlernen).
Dazu werden sie in der Regel in Seminaren oder Tutorenschulungen speziell auf ihre Aufgaben in den Bereichen Konfliktlösung, Umgang mit Kindern, Methodik und Didaktik vorbereitet.

SMV

Schülermitverantwortung 17/18


Schülersprecher:

1. Tamina Wölfl
2. Maximilian Straub
3. Lukas Koller
(von rechts)

SMV-Mitglieder:
Christian Bieberle (6b), Marco Reibnegger (6b), Theresa Ertl (8b), Michael Löffelmann (9a), Julian Peschl (9a), Tobian Wölfl (9a), Lena Häusler (9c), Eva Weikl (9c), Selina Ercsei (10b), Anna Ertl (10b), Alessandra Hackl (10b), Eva Seidelmann (10b), Laura Wiederer (10b)

Verbindungslehrer

Verbindungslehrer 17/18


Doris Crema (li.) u. Stephanie Müller-Peter

Elternbeirat

Elternbeirat 17/18


Thomas Hackl, 1. Vorsitzender (5. v. li.), Brücklhöhe 26, 94227 Zwiesel - Tel. 09922-5654
Christian Lender, 2. Vorsitzender (3. v. re.)
Daniela Geiß, Schriftführerin (5. v. re.)
Silke Koller, Kassenwartin (4. v. li.)

Schulforum: Sandra Kellermeier, Tom Weinberger

Beisitzerinnen: Sylvia Mandlmeier, Kathrin Paternoster, Heike Ruh, Simone Stadler, Bianca Weinberger, Elke Wölfl

Schulforum

Schulforum


Im Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen ist das Schulforum als Gremium verankert (BayEUG Artikel 69). An jeder bayerischen Schule, an der ein Elternbeirat besteht, wird ein Schulforum eingerichtet (nicht an Grundschulen und Berufsschulen). Mitglieder sind der Schulleiter als Vorsitzender und zwei Lehrkräfte, drei Elternbeiräte und die drei Schülersprecher. Das Schulforum beschließt in Angelegenheiten, die ihm zur Entscheidung zugewiesen sind, mit bindender Wirkung für die Schule: Schulprofil, Verhaltensregeln und Hausordnung, Pausenordnung und -verpflegung, Grundsätze über die Durchführung von Veranstaltungen im Rahmen des Schullebens.
In den übrigen Angelegenheiten gefasste Beschlüsse bedeuten Empfehlungen, z. B. wesentliche Fragen der Schulorganisation, Schulwegsicherung und Unfallverhütung, Baumaßnahmen, Sozialarbeit, Namensgebung der Schule. Es kann ferner auf Antrag eines Betroffenen in Konfliktfällen vermitteln. Das Schulforum tagt nicht öffentlich, es können aber auch Nicht-Mitglieder zu einzelnen Tagesordnungspunkten ohne Stimmrecht hinzugezogen werden. Das Schulforum tagt zweimal im Schulhalbjahr.

Förderverein

Der Förderverein Vereinigung der Freunde und Förderer der Staatlichen Realschule Zwiesel e. V.


unterstützt die Schule in ihrer Aufgabe der Bildung, Entwicklung und Förderung unserer Kinder. Dabei versucht der Förderverein in enger Kooperation mit der Schule immer da anzusetzen, wo die öffentlichen Mittel und Kapazitäten aufhören.

Für diese Arbeit zwischen Öffentlichkeit, Eltern und Schule bitten wir Sie um Unterstützung.

Beitrittserklärung

Bildergalerie

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