Volles Haus am Schnuppertag der Realschule

Mehr als 75 Viert- und Fünftklässler erleben einen aufregenden Tag.

Sehr viel zu sehen, zu erleben und auszuprobieren gab es für die zahlreichenden Kinder und ihre Eltern als sie am vergangenen Samstag zum ersten Mal Realschulluft schnupperten. Teilweise stank und rauchte es auch ganz gewaltig, als die Schüler unter Aufsicht von Chemielehrer Christian Sachsenhauser Metall verbrennen durften.

Mit einem besonderen Highlight wartete die Klasse 5b mit ihrer Kreativ-Werkstatt auf. Zusammen mit ihren Kunst- und Musiklehrern Monika Kaufmann und Alexander Götzfried haben sie ein eigenes Theaterstück erarbeitet und gaben vor den gebannt lauschenden Zuschauern eine kleine Kostprobe zum Besten. Zu Beginn des Stückes leben alle Kinder zusammen in einem geeinten Land in dem sie unbeschwert Spielen und Lachen dürfen. Dieses kleine Paradies wird irgendwann strikt in Bereiche eingeteilt und wird zum Viertelland. Propaganda, Hass und Vorurteile herrschen vor. Wie die Geschichte weitergeht, wird bis zu den Sommerferien noch erarbeitet werden.

Viel Spaß hatten die Kinder auch bei kleinen physikalischen Versuchen, in denen grundlegende Phänomene wie Reibung, Geschwindigkeit und Erdanziehung erfahrbar wurden. In der Robotik-Werkstatt von Herrn Andres stellten erfahrene Schüler kleine, selbstgebaute Roboter vor, die von den begeisterten jungen Gästen selbst gesteuert werden durften. Richtig laut und groovig wurde es dann bei Musiklehrer Tobias Hellberg, der zusammen mit den Schnupperschülern kräftig trommelte.

Im Fach Sport konnten sich die Nachwuchsrealschüler bei den Burner Games, einem Teamspiel mit Abwerfen und Befreien, richtig auspowern und durften beim Schießen mit den schuleigenen Lasergewehren ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen. Jäh unterbrochen wurde das fröhliche Treiben in der Sporthalle jedoch von einem Unfall, zu dem schnell die Schulsanitäter gerufen werden mussten. Vor den Augen der erschrockenen Kinder leisteten die ausgezeichneten Sanis der Realschule gekonnt und sicher erste Hilfe. Die Aufregung legte sich aber schnell, als klar wurde, dass der Unfall nur gestellt war.

Unter fachkundiger Anleitung von Herrn Stumpf, der den Schulgarten leitet, wurden kleine Salatpflänzchen pikiert und neu eingepflanzt. Schließlich durfte sich jedes Kind eine Samenpackung für eine Blumenwiese mit nach Hause nehmen.

Für die Eltern wurden Schulhausführungen angeboten und die Lehrer, allen voran die Beratungslehrkraft Frau Sabathil sowie Herr Götzfried und Herr Sagmeister von der Schulleitung standen bei vielen Fragen rund um Wahlpflichtfächergruppen, Nachmittagsbetreuung und Probeunterricht Rede und Antwort. Die Schulfamilie war hoch zufrieden über die sehr zahlreich erschienenen Kinder und Eltern. Es war schön zu sehen, mit wieviel Freude und Begeisterung die vielen interessanten Angebote angenommen wurden. Alexander Götzfried hofft, dass im nächsten Schuljahr wieder ein starker Jahrgang das Schulleben an der Zwieseler Realschule bereichern wird.

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