Techniker der Zukunft am Werk

18 Realschüler besuchen Grundkurs „Schüler entdecken Technik“

Zwiesel. Bevor Ben mit dem Bau seiner Kojak-Sirene beginnt, richtet er seinen Arbeitsplatz ein und setzt vorschriftsmäßig seine Schutzbrille auf. Erst dann fängt er konzentriert und motiviert an, wobei er auch mit Lötkolben geschickt arbeitet.

Wie Ben haben auch 17 weitere Realschüler der Klassenstufen fünf bis sieben vergangenen Mittwoch den Grundkurs „Schüler entdecken Technik“ besucht, der durch Technik für Kids e. V. angeboten wird. Der pensionierte Radio-Fernsehtechniker Max Schröder und Volksschullehrer im Ruhestand, Hans Oswald, leiteten an sechs Nachmittagen ehrenamtlich die Arbeitseinheit. Die Freude am gemeinsamen Tun bemerkte man dabei nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den beiden Tutoren, die selbst seit Kindertagen technisch interessiert sind. Stolz wurde vom Bau einer LED-Taschenlampe, eines Wechselblinkers und dem Löten des eigenen Namens berichtet.
An diesem Nachmittag überzeugten sich von dem Gelingendes Projektes auch Vertreter der Sponsoren und Schulleiter Joachim Schmitt, der betonte: „Besonders möchte ich mich bei denjenigen bedanken, die es für unsere Schüler möglich machen, diesen Kurs zu besuchen. Es freut mich, dass im Frühjahr ein Fortsetzungskurs angeboten werden kann.“ Anschließend begrüßte er – neben den beiden Kursleitern – Toni Fischer, der als Botschafter für „Technik für Kids e. V.“ den Kurs an der Realschule Zwiesel initiiert hatte, und als Vertreter der Firma Stahlbau Regenhütte, die das Projekt finanziell unterstützt, Ausbildungsleiter Christian Fischer. Als weiterer Sponsor konnte der Rotary Club Bayerwald-Zwiesel gewonnen werden. Um zu sehen, was mit dem Geld gemacht wird, kamen die Mitglieder Helmut Baumann, Carlo Schmid, Manfred Schwarz, Kurt Löw, Gerhard Pscheidt und Andrea Buchner an die Schule. „Mit unserer zahlreichen Anwesenheit wollen wir die Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass auch dieses Jahr wieder eine Schule neu in das Projekt einsteigt und das noch dazu in Zwiesel“, erklärte Präsident Helmut Baumann.
Einige der anwesenden Schüler hatten bereits in der Grundschule einen entsprechenden Kurs belegt. „Es hatte mir als Grundschülerin schon viel Spaß gemacht, Sachen zusammenbauen und zu experimentieren und deshalb wollte ich sofort wieder mitmachen. Selbstverständlich will ich auch den Fortsetzungskurs besuchen“, erzählte Sechstklässlerin Jo-Marie Nader. Mitschülerin Georgia Kotoulas stimmte ihr zu und bestätigte: „Auch für Mädchen ist der Kurs interessant und auf alle Fälle geeignet“.

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